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Deutsche Zuckerwirtschaft stützt Aussagen zu Kalorien auf seriöse Quellen

Entscheidend für das Körpergewicht ist die Kalorienbilanz

Ihren Aussagen zur Entwicklung der Kalorienaufnahme legt die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) wissenschaftliche Quellen zugrunde. Sie benennt diese transparent. Daher weist die WVZ den Vorwurf der Lüge entschieden zurück.

In den Ernährungsberichten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wurden in den Jahren 1996 und 2012 Angaben zur Energieaufnahme der Bevölkerung veröffentlicht. Die Werte aus dem Ernährungsbericht 1996 sind höher als die aus dem Bericht 2012 – ein deutliches Indiz dafür, dass die Kalorienaufnahme der Deutschen in den letzten 30 Jahren eher zurückgegangen als angestiegen ist.

Die Daten basieren auf einer Untersuchung des Max Rubner-Institut (MRI). Hierzu hat ein Mitarbeiter bzw. eine Mitarbeiterin des MRI kürzlich erklärt, dass die zugrunde liegenden Daten aus der Nationalen Verzehrsstudie I (NVS I) und der NVS II nicht 1:1 miteinander verglichen werden könnten. Unter anderem wurde dies damit begründet, dass bei der NVS I nur Daten in der „alten“ Bundesrepublik erhoben wurden, während dies bei der NVS II in der inzwischen wiedervereinigten gesamten Bundesrepublik Deutschland geschah. Solche Verzehrsstudien sind, auch nach Auffassung der FAO, die beste Möglichkeit die tatsächliche Kalorienaufnahme zu ermitteln. Im Gegensatz dazu bieten internationale Statistiken zum theoretischen Kalorienangebot kein klares Bild. Denn nicht alles, was in den Regalen liegt, wird gegessen. [1]

Richtig bleibt auch: Entscheidend für das Körpergewicht ist die persönliche Kalorienbilanz, also das Verhältnis von Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch. Wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, nimmt zu. Woher diese Kalorien kommen, spielt keine Rolle. Wer einzelne Nährstoffe verteufelt, macht niemanden schlank und hilft nicht, Übergewicht zu bekämpfen. Wir müssen über die Kalorienbilanz sprechen.

[1] http://www.fao.org/docrep/003/x9892e/X9892e01.htm