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Zuckerwirtschaft zu „Voll verzuckert – That Sugar Film“

23.10.2015

Anlässlich des deutschen Kinostarts von „Voll verzuckert – That Sugar Film“ stellt Günter Tissen, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker (WVZ) fest: „Der Film leistet sicher keinen Beitrag zur Ernährungsdebatte. Er ist auf Unterhaltung getrimmt und auf Kassenerfolg aus. Er bietet aber eines ganz sicher nicht: Aufklärung für Verbraucher.“

Der Film erzählt die Geschichte eines angeblichen Selbstversuchs. Darin konsumiert der australische Schauspieler Damon Gameau 60 Tage lang 40 Teelöffel Zucker pro Tag. Das macht er über Lebensmittel, die als „gesund“ angepriesen werden. Der Schauspieler legt dadurch – so die Behauptung im Film – rasch an Gewicht zu und steigert sein Risiko für eine Fettleber innerhalb weniger Wochen.

Allerdings kann niemand beurteilen, ob die Darstellung auch den Tatsachen entspricht: Was hat der Schauspieler tatsächlich gegessen? Und wieviel Energie verbraucht er täglich? Ausgewogen scheint seine Ernährung weder vor noch während seines Experiments gewesen zu sein. Offen bleibt auch, ob Gameau bereits eine Veranlagung zu Übergewicht hatte. Tissen führt aus: „Wenn jemand übergewichtig ist, kann das sehr viele Ursachen haben, wie der persönliche Lebensstil, Veranlagung, Stress oder Schlafmangel. Zucker gehört nicht dazu.“

Tissens Fazit: „“Voll verzuckert“ ist ein Unterhaltungsfilm ohne eine wissenschaftliche Basis. Ob er Unterhaltungswert hat – das muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich verspreche mir da mehr vom neuen James Bond.“

Mit ihrer Initiative „Schmeckt Richtig!“ will die deutsche Zuckerwirtschaft zeigen, warum Zucker nicht krank macht und nicht verantwortlich für die so genannten Zivilisationskrankheiten in unserer Gesellschaft ist.

Download Pressemitteilung: Zuckerwirtschaft zu ,,Voll verzuckert - That Sugar Film